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rossberg & sohn

»Warum produziert niemand die Ampelmännchensymbole?«

fragte sich 1973 Joachim Roßberg.

Er fand diese beiden Gesellen auf den Skizzen von Sigrid Lemke vor. Der Betriebsdirektor seines VEB Signaltechnik Wildenfels baute Vorrichtungen und die Ampelmänner begannen als Abziehbilder und als Metallschablonen zu laufen und zu stehen. Jährlich verließen bis zur politischen Wende über 2.000 Symbole Wildenfels.

Joachim Roßberg ist heute noch stolz auf seine Wiege der Ostampelmännchen – seit 1995 ist er Inhaber der ersten Patentmarken.

Ende der achtziger Jahre gesellte sich seine rote Ampelfrau dazu. Stark rückgängig waren die Stückzahlen Anfang der neunziger Jahre. Aber das Wildenfelser Ampelmännchen war so beliebt, dass bereits 1993 die Symbole in den neuen Bundesländern wieder eingesetzt wurden. Produkte im Souvenirbereich entstanden – die ersten Sportmannschaften spielten mit Ostampelmännchen T-Shirts und Ostproduktmessen wurden besucht. Auch zwischen Hamburg und München entdeckte man das Herz für die Männer mit Hut.

Im Jahre 2004 gesellte sich zu den Ostampelmännchen und der roten Ampelfrau noch die von Joachim Roßberg, jr. kreierte grüne Ampelfrau. Mit dem Einzug auf einigen deutschen Straßen läuft bzw. steht nun die aus Wildenfels stammende Ampelfrau stolz neben dem Ampelmann.
 



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